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Hitzewelle in Deutschland: Split-Klimageräte, die kühlen & heizen – ab Lager verfügbarAls Heizung KfW-förderfähig – Förderung kostenlos prüfenKeine Lieferengpässe: Marken-Geräte von Carrier & Daikin ab Lager verfügbarSingle-Split ab Lager: Lieferung in 1–3 WerktagenMulti-Split-Anlagen: Lieferung in ca. 7 Werktagen5 Jahre Garantie auf alle Gerätepakete
Deutsche Klimawerke
Kaufratgeber

Klimaanlage kaufen 2026: der komplette Ratgeber

Bauform, Größe, Marke, Kosten, Förderung, Montage – wer eine Klimaanlage kauft, muss viele Entscheidungen treffen. Dieser Ratgeber führt Sie durch alle Themen und verlinkt zu den passenden Rechnern, Vergleichen und dem Beratungsgespräch.

Aktualisiert 2026

Bauform

Split, Multi-Split oder Monoblock?

Eine Split-Klimaanlage besteht aus einem fest montierten Innen- und Außengerät, verbunden über eine Kältemittelleitung. Sie ist leise, effizient und optisch unauffällig – die Standardlösung für dauerhafte Kühlung und Heizung in Wohn- und Gewerberäumen.

Ein Multi-Split-System verbindet mehrere Innengeräte mit einem gemeinsamen Außengerät – sinnvoll, wenn mehrere Räume klimatisiert werden sollen, ohne für jeden Raum eine eigene Außeneinheit zu benötigen.

Monoblock-Geräte sind mobil, brauchen keine Fachmontage, sind dafür aber lauter, weniger effizient und meist nur eine Übergangslösung – etwa zur Miete oder für einen einzelnen heißen Sommer. Für dauerhaften Betrieb ist eine Split-Anlage nahezu immer die bessere Wahl.

Kurz gesagt: Wer eine Klimaanlage langfristig nutzen und im Winter auch heizen möchte, kommt an einer fest installierten Split- oder Multi-Split-Anlage kaum vorbei.

Dimensionierung

Die richtige Größe finden

Die passende Kühl- und Heizleistung ergibt sich aus der Kühllast des Raumes: Raumgröße, Deckenhöhe, Dämmstandard, Fensterfläche, Sonneneinstrahlung und Anzahl der Personen fließen hier ein. Die überschlägige Faustformel „Quadratmeter mal 60–100 Watt“ liefert nur eine grobe Orientierung – eine saubere Berechnung nach VDI 2078 ist genauer.

Wichtig ist, weder über- noch unterzudimensionieren. Eine zu groß ausgelegte Anlage taktet häufiger, ist ineffizienter und weniger komfortabel, weil sie den Raum zu schnell kühlt, statt konstant und leise zu laufen. Eine zu klein ausgelegte Anlage schafft an heißen Tagen die Zieltemperatur nicht.

Die BTU-Angabe (British Thermal Unit) auf Geräte-Datenblättern ist die internationale Einheit für Kühlleistung – zur besseren Vergleichbarkeit rechnen deutsche Anbieter meist in kW um.

2 in 1

Kühlen und heizen: 2 in 1

Moderne Split-Klimaanlagen sind Luft-Luft-Wärmepumpen: Im Sommer entziehen sie dem Raum Wärme, im Winter kehren sie den Kreislauf um und holen Wärme aus der Außenluft in den Raum – auch bei niedrigen Außentemperaturen.

Entscheidend für die Heizeffizienz ist der SCOP (Seasonal Coefficient of Performance): Er beschreibt, wie viel Heizwärme eine Anlage über die Heizsaison je eingesetzter Kilowattstunde Strom liefert. Ein hoher SCOP-Wert bedeutet, dass die Anlage besonders in der Übergangszeit (Frühjahr/Herbst) oft günstiger heizt als eine Gastherme.

Nur Geräte, die als Heizung genutzt werden und auf der BAFA-Liste förderfähiger Wärmepumpen stehen, kommen für die KfW-Förderung in Frage – mehr dazu im Förder-Abschnitt weiter unten.

Marke & Serie

Welche Marke & Serie?

Deutsche Klimawerke führt sechs Serien zweier etablierter Hersteller: Carrier (Komfort, High, Premium) und Daikin (Comfora, Perfera, Emura).

Carrier High/Premium und Daikin Perfera/Emura sind förderfähige 2-in-1-Geräte – sie kühlen im Sommer und heizen effizient im Winter, mit den höheren SCOP-Werten, die die KfW-Förderung voraussetzt.

Carrier Komfort und Daikin Comfora sind die günstigeren, reinen Kühl-Serien – solide für alle, die primär im Sommer kühlen möchten und keine KfW-Förderung benötigen.

Kosten

Was kostet eine Klimaanlage?

Reine Kühl-Geräte (Carrier Komfort, Daikin Comfora) starten bei Single-Split-Anlagen bei etwa 1.590 € für das Gerät. Förderfähige 2-in-1-Geräte (Carrier High, Daikin Perfera und weitere) liegen als Orientierungspreis bei etwa 2.300 €.

Diese Preise sind eine unverbindliche Orientierung für das Gerät. Den endgültigen Festpreis inklusive Fachmontage stimmen Sie im kostenlosen Beratungsgespräch mit Ihrem Klimaspezialisten ab – dort fließen auch Raumgröße, Anzahl der Innengeräte und mögliche Förderung ein.

Wichtig ist, Gerät und Fachmontage immer zusammen zu betrachten: Ein günstiges Gerät mit unsauberer Montage kostet auf Dauer mehr als ein hochwertiges Gerät mit fachgerechter Installation.

Förderung

KfW-Förderung: meist 30 %, im Maximalfall bis zu 80 %

Wird die Klimaanlage als Heizung genutzt, kann sie über die KfW-Förderung für Wärmepumpen bezuschusst werden. Die Grundförderung beträgt 30 %; mit Klimageschwindigkeits- und Einkommensbonus sind im Maximalfall bis zu 80 % der förderfähigen Kosten möglich – abhängig von Ihren Voraussetzungen. Das gilt ausschließlich im Heiz-Kontext, nicht für reine Kühl-Käufe.

Voraussetzungen, die Sie kennen sollten:

  • Das Gerät muss auf der BAFA-Liste förderfähiger Wärmepumpen stehen.
  • Der Förderantrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden.
  • Die Anlage muss die primäre Heizung werden: Nach der Maßnahme müssen mindestens 65 % des Wärmebedarfs erneuerbar gedeckt sein. Als Einbaupflicht ist diese Regel mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz entfallen – als Fördervoraussetzung gilt sie weiter. Ob und wie sie in Ihrem Fall zutrifft, prüfen wir mit Ihnen.

Kaufen Sie ausschließlich zur Kühlung, greift keine KfW-Förderung – hier kommt stattdessen unter Umständen der Steuerbonus nach §35a EStG für Handwerkerleistungen in Frage.

Effizienz

Betriebskosten & Effizienz

Der SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) beschreibt die Kühleffizienz über die Saison, der SCOP die Heizeffizienz. Je höher der Wert, desto weniger Strom braucht die Anlage für dieselbe Leistung.

Moderne Inverter-Anlagen regeln die Leistung stufenlos statt nur ein- und auszuschalten – das spart im Vergleich zu älteren Geräten spürbar Strom und sorgt für einen ruhigeren, gleichmäßigeren Betrieb.

Wie hoch die tatsächlichen Stromkosten für Ihren Fall ausfallen, hängt von Kühlleistung, Laufzeit, Zieltemperatur und Strompreis ab.

Montage

Montage & Ablauf

Die Montage einer Split-Klimaanlage gehört in die Hände eines zertifizierten Fachbetriebs. Der Umgang mit dem Kältemittel R-32 setzt einen Sachkundenachweis nach Chemikalien-Klimaschutzverordnung voraus – Eigenmontage oder nicht zertifizierte Betriebe sind hier keine Option.

Ein typischer Ablauf umfasst die Vor-Ort-Begehung oder Ferndiagnose zur Auslegung, die Montage von Innen- und Außengerät inklusive Kältemittelleitung und Wanddurchbruch, die Inbetriebnahme mit Dichtigkeitsprüfung sowie die Einweisung in Bedienung und Wartung.

So läuft's bei uns

So läuft der Kauf bei Deutsche Klimawerke

Bei Deutsche Klimawerke gibt es keinen anonymen Online-Checkout. Stattdessen konfigurieren Sie online Ihre Wunschanlage und sehen sofort einen unverbindlichen Richtpreis für Gerät und Fachmontage.

Im Anschluss fordern Sie die kostenlose Beratung an: Ein Klimaspezialist ruft Sie an, bespricht Ihr Angebot, klärt offene Fragen zu Raum und Anlagengröße und prüft, ob und in welcher Höhe KfW-Förderung möglich ist.

Erst danach steht der endgültige Festpreis – und ein zertifizierter Fachbetrieb übernimmt die Montage. Der persönliche Anruf ist dabei kein lästiger Vertriebsschritt, sondern das Versprechen: Sie bekommen eine Anlage, die wirklich zu Ihrem Zuhause und Ihrer Förderung passt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Klimaanlagenkauf

Kann eine Klimaanlage ein ganzes Haus heizen?

Eine moderne Split-Klimaanlage arbeitet als Luft-Luft-Wärmepumpe und kann einzelne Räume oder ganze Wohnbereiche effizient mitheizen – besonders in der Übergangszeit und bei guter Dämmung. Als alleinige Heizung für ein ungedämmtes Altbauhaus im Winter ist sie in der Regel nicht ausgelegt; ob sie in Ihrem Fall ausreicht, klärt der Klimaspezialist im Beratungsgespräch anhand von Gebäude und Heizlast.

Lohnt sich die KfW-Förderung für eine Klimaanlage?

Wenn das Gerät als Heizung genutzt wird, auf der BAFA-Liste förderfähiger Wärmepumpen steht und der Förderantrag vor Auftragsvergabe gestellt wird, senkt die KfW-Förderung die Investition spürbar. Gefördert wird nur im Bestandsgebäude und nur, wenn die Anlage die primäre Heizung wird – also mindestens 65 % des Wärmebedarfs deckt. Ob das in Ihrem Fall erfüllt ist und wie hoch die Förderung ausfällt, prüfen wir kostenlos für Sie – Details auf der Förderseite.

Was kostet eine Klimaanlage im Betrieb?

Der Stromverbrauch hängt von Kühlleistung, Laufzeit, Zieltemperatur und der Effizienz (SEER/SCOP) des Geräts ab. Moderne Inverter-Anlagen kühlen im deutschen Sommer meist für wenige Euro im Monat. Eine überschlägige Berechnung für Ihre Situation liefert der Stromkosten-Rechner.

Split oder Monoblock – was ist besser?

Eine fest installierte Split-Klimaanlage ist leiser, effizienter und optisch unauffälliger als ein mobiles Monoblock-Gerät, braucht dafür aber eine Fachmontage mit Wanddurchbruch. Für dauerhafte Kühlung oder Heizung ist Split fast immer die bessere Wahl – Monoblock eignet sich höchstens als kurzfristige Übergangslösung.

Wie lange dauert die Montage einer Klimaanlage?

Eine Single-Split-Anlage montiert ein zertifizierter Fachbetrieb in der Regel an einem Tag. Bei Multi-Split-Systemen mit mehreren Innengeräten oder anspruchsvoller Leitungsführung kann es auch mehr als ein Tag sein. Den genauen Ablauf und Termin bespricht Ihr Klimaspezialist im Beratungsgespräch.

Bekomme ich einen Festpreis für Gerät und Montage?

Ja. Sie sehen online einen unverbindlichen Orientierungspreis für Gerät und Fachmontage. Der endgültige Festpreis inklusive Förderprüfung wird im kostenlosen Beratungsgespräch mit Ihrem Klimaspezialisten abgestimmt.

Brauche ich für eine Klimaanlage eine Genehmigung?

In den meisten Fällen ist keine Baugenehmigung nötig, in Mietwohnungen und Eigentümergemeinschaften kann aber die Zustimmung von Vermieter oder WEG erforderlich sein, insbesondere für das Außengerät an der Fassade. Wir beraten Sie dazu individuell.

Bereit für den nächsten Schritt?

Ein Klimaspezialist bespricht kostenlos, welche Anlage zu Ihrem Raum, Ihrem Heizwunsch und Ihrer Förderung passt – und macht Ihnen ein festes Angebot.

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